Newsletter April

Liebe Boulefreunde*innen,
kaum zu glauben, dass ein einmillionstel Millimeter kleines Virus die Welt in Atem hält bzw. den Atem nimmt.
Ich hoffe es geht euch allen den Umständen entsprechend gut.

Die Bouleszene ruht auf Empfehlung des DPV zumindest bis Ende April. Ob es danach weiter geht, wage ich zu bezweifeln. Alles was wir uns für dieses Frühjahr vorgenommen haben, muss verschoben werden. Es scheint die Welt steht still.

Hier auch nochmal für unsere französischen Boulefreunde, die es besonders getroffen hat: Haltet euch an die Vorgaben, bleibt zu Hause und bleibt gesund.

Auszug der Empfehlung des DPV:
Es ergeht ein Appell an die Landesverbände, Veröffentlichungen von „Planspielen“ bei der Terminierung irgendwelcher Veranstaltungen zu unterlassen. Alles, was den Spielerinnen und Spielern in Deutschland das Gefühl vermitteln könnte, die Lage sei weniger ernst, als sie es ist, ist kontraproduktiv.

Es ergeht ein Appell an alle Pétanque-Sportlerinnen und -Sportler in Deutschland, jegliches gemeinsames Spiel zu unterlassen. Auch mit 3 m Abstand, die man sich vornimmt einzuhalten, bietet das Bild von mehreren Menschen, die einer Freizeitbeschäftigung nachgehen, Potenzial, andere Mitmenschen leichtfertiger mit der dramatischen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie umgehen zu lassen.

Es ergeht ein Appell an die Vereine, insbesondere ihre älteren Mitglieder der Jahrgänge bis 1955 und früher, also Menschen, denen sich das Internet als permanente Informationsquelle nicht erschließt, per Telefon oder E-Mail auf dem Laufenden zu halten. Gerade diese Altersgruppe ist extrem gefährdet, wenn sie sich nicht unter strenger Berücksichtigung aller Empfehlungen der Gesundheitsbehörden im öffentlichen Raum bewegt.

Es ergeht ein Appell an alle, dass in dieser schwierigen Zeit Isolation das wichtigste Mittel ist, die Verbreitung der weltweiten Epidemie zu verlangsamen. Mit Ruhe und Besonnenheit abzuwarten, das tägliche Leben ruhig langweiliger werden zu lassen, aufeinander zu achten.

Abschließend ergeht noch die Empfehlung, beim Einkauf im Supermarkt, bei Besorgungen in der Apotheke, bei allen dringen notwendigen Bewegungen im öffentlichen Raum, einfach einmal den Menschen zu danken, die da hinter den Tresen stehen – und (Zitat der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel) „… die buchstäblich den Laden am Laufen halten“.

Liebe Boulefreunde*innen,
ich wünsche mir, dass wir uns alle irgendwann gesund und munter auf dem Bouleplatz wiedersehen.
Euer Dieter


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